DUFOUR, Philippe Sylvestre. Drey neue curieuse Tractätgen / Von Dem Trancke Cafe, Sinesischen The, und der Chocolata: Welche nach ihren Eigenschafften / Gewächs / Fortzpflantzung, Praeparirung, Tugenden und herrlichen Nutzen/ sehr curieus beschriebenen/ Und nunmehro in die Hochteutsche Sprache übersetzt/ Von dem / Welcher sich jederzeit nennet Theae Potum Maxime Colens. Budjssjn (Bautzen), Jn Verlegung Friedrich Amsts, 1688. 3 Bl., 247 S.

Mueller, Kaffee 68 - Mueller, Kakao 19 - Horn/Arndt 121. Das Werk erschien zuerst in frz. Sprache 1671 anonym erschienen <De l'usage du Café... . Das Buch wurde früher oft Jacob Spon zugeschrieben. dieser war aber der Übersetzer für die lateinische Ausgabe. Das Buch erschien auch in Latein sowie weiteren europäischen Sprachen. Der Autor wurde in Manosque (Südfrankreich) 1622 geboren. Er betätigte sich in Marseille als Gewürzhändler, wo er das Geschäft von seinem Onkel übernommen hatte. Als Calvinist (Protestant) musste er nach der Aufhebung des Edites von Nantes ins Exil in die Schweiz flüchten wo er auch 1687 (Vevey) starb. Das Buch wurde früher oft Jacob Spon zugeschrieben. dieser war aber der Übersetzer für die lateinische Ausgabe. Auch Spon war Calvinist, und Freund von Dufour, und floh ebenfalls in die Schweiz wo er seine Bücher in Genf herausgab. Das Buch ist mit 4 Kupfern illustriert. Das Titelkupfer zeigt den Moslem, Chinesen und Indios ihre Getrände drinkend, die 3 andern Kupfer zeigen jeweils diese Herren mit Abbildungen der jeweiligen Pflanzen.

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(Der) Geschickte und wohlerfahrne Brandwein-Brenner, welcher eine zulängliche Nachricht ertheilet auf was Art und Weise das Distillieren auf das bequemeste anzustellen, und wie die allherrlichsten Acquavita und gebrannten Wasser auf das kräftigste zubereitet werden; Nebst einem Unterricht, von rechter Zubereitung des Coffeegetränkes. Deine beygefüget das in Confect und Backen sich übende Frauenzimmer, welche zeigen, wie die Früchte einzumachen, und die delicatesten Confitüren, Latwergen, Zuckergebackenes, Pfeffer, Honig, Leb-Kuchen und Torten zu verfertigen sind. Alles mit aufrichtiger Feder beschrieben und mit Registern versehen. 4. vermehrte Auflage. Leipzig, A.B. Martini, 1745. Kl. 8°. [3] Bl. [1] Bl.w., 132 SS., [6] Bl.(Register). Mit 3 Textholzschnitten, Titel in rot/schwarz.

Nicht bei Weiss und anderen gastronomischen Bibliographien oder Sammlungen. Selten. Behandelt auf S.1 - 57 das Brennen und Destillieren; S. 58 - 76 den Kaffee (Vom Coffee-Brennen); S. 76 - 108 Süss-Speisen, Confitüren und Einmachen von Früchten; der letzte Teil (Anhang) gibt verschiedene Haumittelchen gegen allerlei Krankheiten.

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KÜHNE, Johann Gottfried. Nachricht von der Chocolate, Worinnen Von derselben Ursprung, Nahmens-Benennung, herrlichen Ingredentien, Preißbarem Nutzen und Gebrauch, gründlich und unständlich gehandelt wird. Andere Aufl. Nürnberg, Adolphischer Verlag, 1719. Kl. 8°. 79 S.   

Zweite Ausgabe (EA 1717), selten. - Mueller 122 - "Von derselben Ursprung, Nahmen, Ingredientien, Nutzen und Gebrauch." - 1717 wies der Breslauer Arzt Johann Gottfried Kühne auf die spezielle ernährungsphysiologische Folge der Schokolade mit folgenden Worten hin: „Es stärket nemlich der Cacao den Magen, macht die Lebensgeister hurtig, verdünnt die Säfthe und Geblüht, hilft zur Venuslust, stärcket das Haupt, lindert die Schmerzen und ist sein Lob sowohl zur Bahrung wie als Medicament nicht genug fast zu beschreiben.“

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Der vollkommene Weinwirth und Weinkellermeister, welcher praktisch lehret, wie man verfälschte Weine erkennen kann; wie den kranken weinen zu helfen ist; wie man die Weine stark, klar und gesund erhalten könne; wie man Deutschen Weinen einige besondere Eigenschaften beibringen kann; verschiedene gute Arten von Weineinschlägen, und Allerhand Arten von Eßig zu machen. Graz, Selbstverlag und Tröscher, 1791. 144 S., 6 Bl. HLdr. d. Zt. mit RVerg. und RSchild.    

Sehr seltene erste Ausgabe. Ex. aus der "Tetschner Bibliothek".

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