ANKER, Adolf / BANZER, M(atthäus) C(arl): Küchen-Lexikon der Fische, Krebse und Muscheln. Beschreibung aller in der Küche zur Verwendung kommenden Fische und Schaltiere mit über 1000 Rezepten der klassischen französischen, sowie der modernen Hotel-, Restaurant- und herrschaftlichen Küche unter besonderer Berücksichtigung der Nationalgerichte. 2. bedeutend erweiterte Auflage. Frankfurt, Internationaler Verband der Köche, (ca. 1903). 336 SS.

Weiss 129 - Walterspiel 10 - Auktion Löchner 17. Fehlt bei Horn und bei Schraemli. Erstausgabe unter diesem Titel, erschien in der Erstauflage als <Gastronomisches Lexikon der Fische, Krebse und Muscheln>. Eine der besten Sammlungen von Rezepten für die Fisch- & Meeresfrüchte-Küche.

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BAUMANN, Johann Friedrich: Die Dresdener Köchin oder die feine und allgemeine bürgerliche Koch=, Brat= und Backkunst der neusten Zeit, nebst Anweisung zum Einmachen der Früchte, zu warmen und kalten Getränken, Speisezetteln und              Anordnung der Tafeln etc. Dresden, Selbstverlag. 1844. 8°. XXXII, 343S.         Erstausgabe.- Weiss 260 -  Eine nachhaltige Bestätigung für die Bedeutung der damaligen sächsischen Kochkunst leistete Johann Friedrich Baumann mit seinem zweibändigen und mit französischen Untertiteln versehenem Werk „Der Dresdner Koch" oder „ Die vereinigte deutsche, französische und englische Koch- und Backkunst", Dresden 1830. Wahrlich kein Regionalkochbuch, aber ein höfisches Speiseregister vom Feinsten. J. F. Baumann war Küchenchef der Familie von Bünau auf Schloss Dahlen bei Riesa. Die Bünaus sind die einzigen Machtrivalen der Wettiner im späten Mittelalter gewesen. „Der Dresdner Koch" spiegelt zum Erscheinungszeitpunkt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der gesamten sächsischen Adelsküche wieder. Ein solch fachlich fundiertes Werk über die damalige Kochkunst suchte generell bis heute deutschlandweit seinesgleichen. 1844 schiebt Baumann das tatsächlich regionalere Kochkunstwerk: „Die Dresdner Köchin „ nach. Wahrscheinlich auch um seine territoriale Verbundenheit zu demonstrieren. Mit seinem Sohn Friedrich Tuiskon Baumann, der am 1. März 1850 als Hofbeikoch im Schloss am Taschenberg seinen ersten Arbeitstag hatte, zwei Jahre später Hofkoch wurde, 1863 zum königlich sächsischer Hofküchenmeister avancierte, 1882 in den Ruhestand trat und 1889 viel zu früh verschied, gewann die sächsische Hofküche absolut internationalen Rang.

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BEAUVILLIERS (A.): L'Art du Cuisinier. 2 vol. Paris, Pilet, Colnet et Lenoir, 1814. in-8, XXpp., 388 pp., 3 planches dépliantes; 2 ff, 376 pp., 6 planches dépliantes. Rel. demi-bas., identique, de l'époque. Couvertures avec coins et bords un peu frottés.               

ÉDITION ORIGINALE, PREMIER TIRAGE.  Horn-Arndt 370 - Maggs 363 - Simon Gastr. 183 - Vicaire 78 - Cagle 66 - Löchner 50. Cet état est très rare. On trouve plus souvent des exemplaires de la 2e émission, avec la date corrigée à la plume (voir le n° suivant). 2 illustrations sur les titres dessinées par Démarais et gravées par Jubin, montrant des intérieurs de cuisine. Antoine Beauvilliers inventa le premier restaurant de luxe. Voir :M. Toussaint-Samat et Lair. Grande et petite Hist. des Cuisiniers p. 179 et seq. :" Il est l'ancêtre d'une lignée de cuisiniers-restaurateurs encore florissante de nos jours. Il ouvrit la Grande Taverne de Londres au 26 rue de Richelieu en 1782. Né en 1754, et bien que roturier, il a été officier de bouche du Comte de Provence, futur Louis XVIII (...). Ce restaurateur nouveau est le premier à s'adresser à une clientèle riche et distinguée. Il ouvre des salons élégants, décore ses salles, se soucie du service, soigne sa cuisine et sa cave. Pendant 20 ans, il sera la coqueluche de la haute société parisienne.f...). Jusqu'à sa mort, le 31 janv. 1817, Beauvilliers connut le succès. La carte de Beauvilliers comprenant, à côté des tourtes de laitance de morue, des pâtés chauds de bécassine ou de grive dont nous avons perdu le goût, bien des dénominations qui nous sont encore familières : canard aux navets, frican­deau aux épinards, choucroute garnie, perdrix aux choux... Tous ces plats se retrouvent dans son livre ". Les 2 volumes sont complets et en bon état avec quelques rousseurs intérieures.  https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/BEAUVILLIERS-A+L-Art-du-Cuisinier/id/A02fM4UG01ZZe

CAREME, A. L'Art de la cuisine française au XIXè siècle. Traité élémentaire et pratique, des bouillons en gras et en maigre, des essences, fumets, des potages français et étrangers; des grosses pièces de poisson; des grandes et petits sauces; des ragouts et des garnitures; des grosses pièces de boucherie, de jambon, de volaille et de gibier etc etc. 3è éd. Trois Tome. Paris Depot de Librairie, 1854. 14 cm x 21 cm. Titel, Frontispiz, CXXVII, 313 S., zwei Portraits und 3 Tafeln; XXXI, 342 S. + 9 grosse gefalt. Tafeln; 544 S., + 8 Tafeln. Halb-Maroquin-Einbände der Zeit mit Rückenvergoldung.                 

Vicaire 146 -Schraemli 45 - Bitting 75. Ohne den erschienenen Ergänzungsband von Plumerey. Marie Antonin Carème war neben A. Escoffier die wohl berühmteste Gestalt in der Kochkunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Ideen für seine kulinarischen Kreationen schöpfte er aus der Kunst und der Architektur ("Pièces montées"). Er diente so berühmten Feinschmeckern wie Charles Talleyrand, dem russischen Zar Alexander I. und dem englischen König Georg IV.

Gutes Exemplar des Hauptwerkes des grössten Kochgenies aller Zeiten. Selten und gesucht.

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(CORVINUS, Gottlieb Siegmund): Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-Lexicon. Worinnen der Frauenzimmer geist- und weltliche Orden, Aemter, Würden, Ehren-Stellen, Professionen, Rechte und Privilegia, Hochzeit- und Frauen-Solennitäten, Gerade- und ErbStücken; die Nahmen und Thaten der Göttinnen, Heroinnen, gelehrter Frauenzimmer, Künstlerinnen, und anderer merkwürdigen Personen weiblichen Geschlechts; Dererselben Trachten und Moden, und was um Putz und Kleidung des Frauenzimmers, und Auszierung der Gemächer gehöret; ihre häusliche Verrichtungen, Ergötzlichkeiten, Redens-Arten, und was sonst einem Frauenzimmer zu wissen nöthig, ordentlich nach dem Alphabet kurtz und deutlich erklärt zu finden, wie auch ein auf die allerneuste Art verfertigtes vollkommenes Koch-Buch nebst KüchenZetteln und Rissen von Tafel-Aufsätzen. Worinnen der Frauenzimmer geist- u. weltlichen Orden, Aemter, Würden. Verm. u. Verb. Auflage. Frankfurt und Leipzig, Gleditsch, 1739. Mit ankolor. gest. Frontisp. 5 Bll., 1768 Spalten, 16 (davon 15 Bl. mit schemat. Holzschn.)                         

Weiss 647. - Cagle 452. - Horn/Arndt 239 - vgl. Zischka 254 u. Dünnhaupt: „Frauenlexikon mit Informationen über Haus- und Küchenfragen, Kochrezepten, Kosmetik, Mode, Krankheiten, Kurzbiographien berühmter Frauen und andere Belange weiblicher Leser, alphabetisch geordnet. Der Anhang enthält Küchenzettel mit Tafelarrangements."

 

Curieuse Köchin, Die, Aufgeführet in einem ganz Neuen... Vollkommenen Koch-Buch. Mit gefaltetem Speisefolgeplan: Nürnberg, J.L. Buggel, 1706. Kl. 4°. [7] Bl., 804 S., [36] Bl.           

ERSTAUSGABE: Weiss 656: Erschien als <Das kleine Nürnberger Kochbuch oder : Die curiöse Köchin...> 1726 und 1727.

[EGER, S.] Leipziger Koch-Buch, worinnen zu sehen, was man so wohl auff seinen täglichen Tisch, als auch bey Gastereyen und Kochzeiten Gutes und Delicates auftragen kan. Mit gest. Frontispiz. Leipzig, F. Groschuff, 1706. 8°. 7 Bll., 438 S., 17 Bll.                 

Weiss 869. - Erstausgabe, noch unter dem Monogramm der Autorin erschienen. - Mit zahlr. Rezepten für Suppen, Fisch, Gebratenes, Geflügel, Pateten, Torten u.v.m.

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ELSHOLTZ, J. S. Diaeteticon: Das ist Newes Tisch-Buch, oder Unterricht von Erhaltung guter Gesundheit durch eine ordentliche Diät, und inssonderheit durch rechtmäßigen Gebrauch der Speisen und des Geträncks. In sechs Bücher. Mit 9 Kupfertafeln. Belrin ("Cölln an der Spree"), G. Schulz für d. Verf. 1682. Kl. 4°. 6 Bll., 466 S., 5 Bll.

Seltene erste Ausgabe. Weiss 910. - Müller 73. - Zachert/Zeidel II, 485. - Vgl. Horn/Arndt 248. - Nicht bei Bitting, Oberlé, Schoene, Simon und Vicaire.

Elsholtz (1623-1688) war Leibarzt des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. - "Behandelt: Tee: 324-327; Coffie: 327-329; Succolade: 329-330. Beschreibt die aus Holland bezogene Schokoade, gibt Rezepte zu deren Bereitung und äußert sich über deren Wirkung." (Müller) - "Dem nicht von Elsholtz verfaßten Anhang des Diaeteticons ['Appendix Diaetetici, oder: Anhang des Newen Tisch-Buchs'] liegt eine gekürzte Übersetzung von Nicolas de Bonnefons 'Les délices de la campagne' zugrunde, deren Text dem Werk P. V. Aengeln, 'Der frantzösische Koch', einer freien deutschen Bearbeitung von Bonnefons, 'Delices' und Jardinier françois' entnommen ist." (Horn/Arndt) - Die schönen Kupfer mit Zitrusfrüchten, Granatapfel, Datteln, Karpern, Oliven, Johannisbrot, Schalentieren, Gewürzpflanzen wie Kardamon, Ingwer, Saffran, Zuckerrohr und - zu dem Kapitel Von etlichen sonderbaren Gerichten - Vogelnestern und "Battaden" (Kartoffeln).

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ETIENNE, M.: Traité de l'office, par M. Etienne, ancien officier de l'Ambassade d'Angleterre, Officier de Mme la Princesse de Bagration, à Paris. Avec dessins gravés sur acier. Prix: 10fr50c 2 volumes. Paris, chez l'Auteur rue du Faubourg Saint Honoré (adresse corrigée à la plume) et au Comptoir des Imprimeurs-Unis Quai Malaquais ,15 1847. 8°. Faux-titre, titre, 2 ff d'une note explicative quant au rôle de l'office et 50 pp pour les Hors-d'Oeuvre avec premier et deuxième suppléments, 111 pp pour le chapitre des compotes, et 219 pp pour le chapitre du raffinage avec deux planches, une sur les fours, l'autre sur les biscuits; [Tome Second] faux-titre, titre, III pp Réflexions générales, 40 pp sur les conserves, 11 pp sur les fruits confits, 19 pp sur le café, le chocolat et le thé, 202 pp sur les glaces, 220 pp sur les bonbons, le tirage, les sirops , les fruits frais, les variétés, avec 5 planches gravées sur acier, 1 ff non chiffré Errata.                                                           

Vicaire 347 (éd. de 1845/6) - Bitting 147 - Cagle 187 - Ventes Oberlé/Fastes 208 (éd. 1851) et Oberlé/Lôchner259.

Il s'agit d'un des Traités les plus complets de cuisine du XIXe siècle avec de grandes parties consacrées à la pâtisse­rie, aux glaces et bonbons. Toutes les parties de l'ouvrage ont une pagination spéciale: les hors-d'oeuvre, le sucre (Glaçage de pièces de dessert, biscuits, macarons, bouchées, petits-fours, massepains, soufflées etc), conserves, glaces, bonbons... L'avant-propos est intéressant. L'auteur y donne des précisions sur les prérogatives de l'officier dans l'ancienne grande cuisine, l'importance du savoir-faire pour le décor et le sablage, la mise en place des tables, des fleurs. Il y évoque les soupers de la princesse Bagration chez qui fréquentaient l'empereur Alexandre, lord Castlecreagh, l'empereur d'Autriche, Metternich, Talleyrand ...

Very important work especially on Confectonery and Ice cream making (202 pp). Illustrated with 7 copper plates.

FAVRE, (Joseph). Dictionnaire universel de cuisine et d'hygiène alimentaire. Modification de l'homme par l'alimentation. Le Dictionnaire comprend: L'etymologie, la synonymie en trois langues, l'histoire, l'analyse chimique de tous les aliments naturels et composés, les propriétés hygièniques approprées aux âges et aux sexes, d'après le besoin reclamé par l'individu; le régime, les prophylactiques, les eaux minérales, la climatologie, les aliments respiratoires; les cuisines végétarienne, assyrienne, grecque, romaine, française, anglaise, allemande, la recette des mets, entremets, charcuterie, confiserie, pâtisserie, glacerie, distillerie et conserves alimentaires; la bibliographie des cuisiniers illustres et la terminologie culinaire. 4 vol. Paris, Librairie-Imprimerie des Halles../ Chez tous les libraires, 1894. in-4. [3] f. (fx-tit., Dédié à la ville de Paris, Dédicace), XIV, [1] f., 444 pp.; VIII, p. 453 - 939, 1 p., [4] f.; [4] f., p. 949 - 1426, [5] f.; [3] f., XL, p. 1429 - 1940, [4] f.      

EDITION ORIGINALE: Vicaire 356 - Bitting 154 - Walterspiel 182. La plus grande encyclopédie culinaire jamais réalisée. Des centaines de gravures sur bois. Plus de 3500 recettes, près de 5000 articles, près de 800 fgures dans le texte.

Die seltene Erstausgabe, in Lieferungen erschienen. Alle 4 Bde. Halb­maroquin-Einbänden auf Bünden und Golddekor. Schönes Exemplar dieses Monumentalwerkes. Schraemli in seinem Kat. 1942 Nr. 100: "Dieses Prachtswerk unseres Landsmannes ist schlechthin nicht mehr zu übertreffen. Es besteht aus vier Bänden und behandelt jedes uns in­teressierende Stichwort mit einer derartigen Gründlichkeit, dass man glauben möchte, es hätten Hunderte von Gelehrten dieses Werk verfasst und nicht nur ein einziger Koch. Ohne das schriftstellerische Verdienst eines Dubois, Gouffé oder Escoffier schmälern zu wollen, muss ich eingestehen, dass dieses Werk alles über das Gastgewerbe Geschriebene in den Schatten stellt. Eine wirkliche Würdigung dieses Werkes, das niemals altern kann und wird, würde den mir zur Verfügung stehende Raum zu stark überschreiten".

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GARLIN, (Gustave de Tonnerre): Le cuisinier moderne ou les secrets de l'art culinaire. Menus - Haute Cuisine - Pâtisserie - Glaces - Office etc. Suivi d'un dictionnaire complet des termes techniques. Ouvrage complet illustré de 60 planches (330 dessins) Gravés par M. Blitz comprenant 5000 titres et 700 observations. 2. Tome. Paris, Garnier Frères, 1887. 4°. XLIV(fx-tit., frontisp, tit.), 278 pp.; [3] ff.n.ch., 357 pp., 1 p.b., 60 planches h.t.               

EDITION ORIGINALE. Vicaire 386 - Bitting 176 - Maggs 553. L'un des plus important traités de cuisine de l'époque. Recherché pour ses planches impressionantes. Garlin, célèbre chef de Tonnerre fut d'abord l'élève de son père avant de se former lui-même dans les ambassades et divers maisons.

GARRETT, Theodore Francis: The Encyclopaedia of Practical Cookery: A Complete Dictionary of All Pertaining to the Art of Cookery and Table Service: including original modern reciepts for all kinds of dishes for general, occasional, and exceptional use, the making of every description of table confectionery, the home manufacture of wines, liqueurs, and table waters, the laying, decorating, and preparing of banquets, wedding breakfasts, luncheons, teas, celebration and ball suppers, picnics, garden-party refreshments, race and boating baskets, &c. : the care and good management of the cellar, butler's pantry, larder, ice rooms and chests, &c. Division I. ABA to Cak / Division II. Cak to Cro / Division III. Cro to Gri / Division IV. Gri to Mus / Division V. Mus to Pin / Division VI. Pin to Ser / Division VII. Sha to Tut / Division VIII. Twe to Zwe. 8 Bände. London, Gill, [189-?]. 4°. Bd.I: IV, 240 S; Bd.II: Titel, 241 S. - 480 S; Bd.III: Titel, 481 S. - 720 S; Bd.IV: Titel, 721 S. - 960 S; Bd.V: Titel, 961 S. - 1006 S. End of Volume I, 1 S. - 192 S; Bd.VI: Titel, 193 S. - 432 S; Bd.VII: Titel 433 S. - 672 S; Bd.VII: Titel, 673 S. - 892 S; mit Goldschnitt. mit zahlr. Abb. Roter blindgepr. OLwd. im Jugendstil mit goldener Deckel- und Rückenbeschriftung.

 

FIRST EDITION: Aus Sammlung Katztenberger mit Ex libris.

 

GARTLER, Ignaz / HICKMANN, Barbara: Wienerisches bewahrtes Kochbuch in sechs Absätzen. Enthalt: Tausend fünfhundert achtzig Kochregeln für Fleisch= und Fasttage alle auf das deutlichste und gründlichste beschrieben, nebst einem Anhange in fünf Abschnitten, worinnen ein allgemeiner Unterricht, was man in der Küche, beym Einkaufen, Anrichten der Speisen und Anordnung der Tafel zu beobachten habe, als auch bequeme Speis= und Suppeezettel. Anfangs herausgegeben von Ignatz Gartler, nunmehro aber verbessert und vermehrt von Barbara Hickmann. 27. mit alphabetischen Register versehene Auflage. Wien, Joseph Gerold, 1807. Gest. Frontispiz (Küchenansicht), [3] Bll (Titel, Vorrede), 731 S, 2Bl. Verlagswerbung, 3 Tafeln, davon 1 Falttafel.                                          

 

Weiss 1178 (Diese Ausgabe nicht verzeichnet, mit Abbildung des Titel­kupfers). Frühe und gesuchte Ausgabe des Wiener Kochbuches. Das Frontispiz zeigt eine Küchenszene, die Tafeln "Beyspiel einer Tafelbesetzung" und die gflt. Kupfertafel Tafelaufsätze. Innen sauberes Ex. Ab Seite 704 bis 726 Kapitel (Speisezettel an Fleisch- und Fastentage)

 

GLEIM, BETTY: Bremisches Koch- und Wirthschaftsbuch. Enthaltend eine sehr deutliche Anweisung, wie man Speisen und Backwerk für alle Stände gut zubereiten könne und wie man von verschiedenen Früchten die besten Weine, Liqueure und Essige verfertigen lernt. Für junge Frauenzimmer, welche ihre Küche selbst besorgen und ihre Geschäfte mit Nutzen betreiben wollen. Bremen und Aurich, Johann Heinrich Müller, (1808). 8°. I-VIII, XIX- XXXIV, 392 SS., [6] SS. (Druckfehler für l. & II. Teil); Titel für I. Teil, Text des II. Teils. 3/4 Ldr. Einband der Zeit.                  

 

SEHR SELTENE ERSTAUSGABE. Weiss 1251. Monogrammiert mit G.B. erschienen. Holzmann-B. 11, 12242. Bekanntes Kochbuch mit Rezepten der hanseatischen Küche. Fehlerhaftes Exemplar. Die Titelei für Teil I, Text Teil II. Ebenfalls fehlen die Bl. XI - XVIII. Das Buch ist komplett durchschossen, auf jedes Textblatt folgt ein mitgebundenes Leerbl. für Eigenrezepte (einige sind von alter Hand beschrieben). Betty Gleim, anerkannte Pädagogin und Schriftstellerin aus Bremen (1781-1827) war Anhängerin Pestalozzi's. Ihr Kochbuch "durch das sie der Mitwelt bewies, wie gut hauswirthschaftliche Tüchtigkeit einer Frau mit höheren gestigen Interessen sich verträgt", erfuhr zahlreiche Auflagen.

 

GOUFFÉ, Jules: Le livre de pâtisserie. Ouvrage contenant 10 planches chromolithographiques et 137 gravures sur bois. D'après les peintures â l'huile et les dessins de E. Ronjat. Paris, Hachette, 1873. 4°. 5 S., (Frontisp., Titel, Potrait des Autors), VII, 506 S., 10 chromolithogr. Tafl. u. mit zahlr. Textillustr.       

EDITION ORIGNALE. Vicaire 418 - Oberlé/Fastes 230 - Berthelot 114 - Cagle/Matter 219.

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GOUFFÉ, Jules. Die feine Küche. Vollständiges Lehr= und Handbuch der Kochkunst, Kuchenbäckerei und Einmachekunst in ihrem ganzen Umfange 3. Auflage, nach den Lehren der größten Meister der deutschen, französischen und englischen Küche durchaus umgearbeitet und vermehrt. Mit vielen Abbildungen in Holzstich und Farbendruck nach Zeichnungen von E. Ronjat u.A. Mischausgabe. 2 Bände. Leipzig, Moritz Schäfer, (1890). 4°. XL S., 400 S.; XXXV S., 488 S. Mit 17 (16 chromolithographierten) Tafeln und über 500 Textholzstichen. Originalleinwandbände mit schwarz- und goldgepr. Buchschmuck.           

Weiss 1283. 1 Teil als 2. Ausgabe u. 2 Teil als 3. Ausgabe. von Gouffés <Livre de cuisine>. Der Autor Gouffé, einer der berühm­testen Köche Frankreichs, war Schüler von A. Carème, später leitete er die Küche im berühmten Jockey Club in Paris. Mitarbeiter an diesem Buch waren sein Bruder Alphonse, Mundkoch der Königin Victoria von England, Cousin Hypolite, Chef beim Fürsten Schouvaloff und Pierre Louis Desbarats, Mundkoch des Herzogs von Anhalt-Coethen. Als Koch hat er eine Brücke von Carème zu Escoffier geschlagen. Das Werk ist das erste Prunkkochbuch und besticht durch die chromo­lithographierten Tafeln welche erstmals für ein Kochbuch verwendet wurden. Sammlerstück.

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Die Nürnbergische wohl unterwiesene Köchin welche so wohl an Fleisch- als Fast- Tagen zu geschickter Bereitung wohl- schmeckender Speisen deutliche Anweisung giebt; Der geschickte und wohlerfahrene Conditor oder Zucker=Becker. Der nebst einem ausführlichen Unterricht zur Pasteten und Torten Beckerey zum Einmachen von Früchte und zu allenanderen dazu gehörigen Künsten, wie auch einer Anweisung zum Tafeldecken und Trenschieren. 2 Bd. Nürnberg, Stein & Raspe; Raspische Buchhandlung, 1752 (1757). Kl. 8°. 1 Titelkupfer. 12 Bl., 906 S., 54 S; 4 Bll., 724 S., 25 Bll. (Register).

(Anonym erschienen).Weiss 2844 / 1231. Erstausgabe für Bd. 1 und Bd. 2 in der 2. Auflage. Der 2. Teil erschien erstmals 1753 als <Der geschickte und wohlerfahrene Pasteten-, Torten- und Zucker=Becker oder Konditor>. 2 Bd. aus Sammlung Dittmar mit Stempel. Sehr selten.

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Richter, M., J. Beutel J. Berlin u. a. Bd. I: Suppen 1293 Rezepte (3.Aufl.), Bd.II: Vorgerichte und Savouries sowie Käsespeisen 1127 Rezepte (2.Aufl.),Bd.III: Eierspeisen 1026 Rezepte (3.Aufl.), Bd.IV: Saucen u. Fonds Butter , Farcen 496 Rezepte (1.Aufl.), Bd.V: Garnituren Hilfsmittel, Fachausdrücke und Fremdwörter (2.Aufl.),, Bd.VI: Fische und Schalentiere 1000 Rezepte (2.Aufl.),, Bd.VII: Warme Fleischspeisen 2465 Rezepte(2.Aufl.), Bd.VIII: Kalte Fleischspeisen 516 Rezepte (2.Aufl.), Bd.IX1: Gemüse- und Kartoffelspeisen, Teiggemüse und Kompotts 914 Rezepte (2.Aufl.), Bd.IX2: Salatrezepte 489 Rezepte (5.Aufl.), Bd.X1: Warme Süsspeisen und Süsspeisensaucen 945 Rezepte (3.Aufl.), Bd.X2: Kalte Süss-Speisen gefrorenes und Eis-Speisen 881 Rezepte, (3.Aufl.), Bd.X3: Kuchen und Torten sowie kleine Bäckereien 727 Rezepte,(2.Aufl.), Bd.XI: Die modernen Getränke 1212 Rezepte, (4.Aufl.), Bd.XII: Preis-Einmachebuch 346 Einmache-Rrezepte , (6.Aufl.), Bd.XIII: Fleischlose Küche 566 Rezepte, (3.Aufl.), Bd.XIV: Resterküche 559 Rezepte (2.Aufl.), Bd.XV: Nationalgerichte 595 Rezepte,(1.Aufl.), Bd.XVI: Gänseleberpastete und andere Gänselebergerichte,(1.Aufl.), Bd.XVII: Menu und Speisekarte. mit Sonderbeilage "Speisekarten aus der neueren Praxis" (1.Aufl.). Nordhausen, Heinrich Killinger, 1908 - 1930. 19 x 13 cm.  "Kochkunst - Bibliothek".

Weiss 2027. Komplette Sammlung der Kochkunstbibliothek in 20 Bänden mit Ausgaben von 1908 bis 1930,

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(SCHELLHAMMER, Marie Sophie). Das Brandenburgische Koch=Buch. Oder: Die wohl= unterwiesene Köchinn, Das ist: Unterricht / wie man allerley wohlschmeckende Speisen aufs füglichste zubereiten / schmackhaffte Suppen / Potagen / Pasteten / Tarten und allerhand Gebackenes machen / nach der jetzt üblichen Art auftragen und galant anbringen / auch Fleisch / Fisehe / Garten=Früchte und andere Sachen etc. wohl einmachen, dürren oder verwahren solle, Sammt vielen bisher wenig bekandten Kunst=Griffen / so in der Koch=Kunst ihren sonderbaren Nutzen haben / Mit vie­len dazu gehörigen Kupffern gezieret, [angebunden]: Der wohl-unterwiesenen Köchin zufällige Confect­Tisch/Bestehend In Zubereitung allerhand mit Zucker eingemachten Früchten / Säfften / Weinen / Aquaviten / Brandteweinen / Bieren / Eßigen / und dergleichen etc. Anitzo mit schönen Kupfferstichen gezieret / vermehret und verbessert / und von den groben Druck=Fehlern ge­säubert. 2. Bde. in 1. Berlin und Potsdam, Johann Andreas Rüdiger, 1723. Gr. 8°. Frontispiz (Küche), [3] Bl. (Titel rot/scharz gedr., Inhaltsverz.), [12] Vorstücke, 599 S. 1 S.w, 13 Kupfertafeln (davon 5 gefalt, num. I - XII, zusätzlich 1 mit Darstellung von Küchenherden S. 17); Frontispiz (Innenansicht einer Konditorei), [3] Bl. (Titel rot/schwarz gedr., An den Leser), 224 S., [5] Bl. (Register), [1] B1. (Kurtzer Bericht), 5 Tafeln (3 geflt.). Die 13 Tafeln, 12 Bl. (Vorstücke) aus Band "Kochbuch" wurden irrtümlich dem Band "Confect-Taffel" beigebunden. Buch ist so komplett.     

I. Brandenburgische Kochbuch: 5. Auflage. Weiss 3378 (dort fälsch­lich total 18 Kupfertafeln verzeichnet, mitgerechnet die 5 Tafeln (Frontisp. & 4 Tafeln) aus dem <Confect-Tisch>) - Walterspiel 466 - Schraemli 451 - Horn 194 (ohne Tafeln).

II. Confect-Tisch: Weiss 3379 - Walterspiel 466. - Eines der schönsten deutschen Kochbücher und gleichzeitig das zweite von einer Frau geschriebene. - Ein Kochbuch zu schreiben, war jahrhundertelang Männersache. Die erste Autorin überhaupt, die den Kochtopf beiseitegestellte und zum Federkiel griff, war Anna Wecker, die 1597 "Ein Köstlich new Kochbuch" veröffentlichte. Maria Sophie Schellhammer war Tochter des Altdorfer Polyhistors Herman Conring und heiratete später den Arzt Christian Schellhammer in Helmstedt. Ihr Kochbuch erschien erstmals 1692 anonym unter dem Titel "Die wohl unterwiesene Köchinn", weitere Ausgaben folgten 1697 (anonym), 1704 (ersmals unter dem Namen der Autorin) und 1713. Schraemli (Jegenstorf) bespricht die vorliegende fünfte Ausgabe 1723, die Weiss in der Anmerkung als erste mit dem neuen Titel bezeichnet.

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VIARD, Alexander. Der kaiserliche Koch oder neuestes französisches Kochbuch für alle Stände. Nach der zweiten Originalausgabe aus dem Französischen übersetzt. Aarau, Heinrich Remigius Sauerländer, 1808. 8°. Frontispiz, VIII S., 405 S., 1 Bl.

Erstausgabe der deutschen Uebersetzung. Weiss 3948 - Horn 616.

Die französiche Originalausgabe erschien als <Le Cuisinier impérial>. Die Titel wurden im Einklang mit der politischen Situation Frankreichs geändert: von Impérial zu National und nach der Rückkehr der Bourbo­nen zu Royal. Das Titelkupfer "Träume eines Gourmand" wurde Grimod de la Reynieres Almanach entlehnt. Die Rezepturen sind der herrschaftli­chen französischen Küche entnommen. Vom Autor ist nicht viel bekannt, obwohl seine Bücher sehr beliebt waren und immer wieder aufgelegt wurden. Ebenfalls unbekannt ist der Übersetzer dieser dt. Erstausgabe. Bereits 1809 erscheint eine weitere Ausgabe mit Ch. Dorothea Gürndt als Übersetzerin, später nimmt sich auch Katharina Löffler diesem Buch an und lässt es als <Pariser Kochbuch> hrsg. Gesucht und selten.

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